Blasenschwäche und/oder Organsenkungen – 3 Tipps um auf den Weg der Besserung zu gelangen

Hier sind drei Tipps für dich von mir, Lauren Ohayon, Katy Bowman.
Wenn du eine Blasenschwäche und/oder Organsenkungen hast. Nur wenn du weißt, was du zu tun hast, kannst du informierte Entscheidungen treffen. Das Leben wird plötzlich und hoffentlich ein wenig leichter.

Die richtige körperliche Ausrichtung bei Blasenschwäche und/oder Organsenkungen
Wie benutzt du deinen Körper? Wie gehst, stehst und sitzt du? All das wirkt sich auch auf unsere Knochen, Muskeln und Gelenke aus. Viele Menschen tragen ihr Becken sehr weit vorne und nach hinten gekippt. Diese Ausrichtung des Beckens ist eher ungünstig, das beeinträchtigt die Beckenbodenmuskulatur. Die Beckenorgane können nicht mehr optimal gehalten werden. Versucht man das am Anfang zu korrigieren fühlt es sich im Körper sehr seltsam an, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran und fühlt sich hoffentlich auch besser. Und deine Organe erhalten die Unterstüzung die sie dringend brauchen.

Atmung und warum du deinen intrabdominalen Druck besser kontrollieren solltest
Viele von uns, oder zumindest gefühlt jeder Mensch den ich kenne und mit dem ich zusammen arbeite scheint ein chronischer Bauchatmer zu sein. Bei dieser Atmung hebt und senkt sich der Bauch wie ein Luftballon, den man mit Luft befüllt oder entleert. So habe ich es auch in einigen meiner Ausbildungen vermittelt bekommen. Der Brustkorb hingegen bleibt unbeweglich. Der Bauch und die darin liegenden Organe sind für soviel Druck eigentlich nicht gemacht, bei jeder Bauchatmung drückst du deine Organe nach vorne und unten raus. Bauchmuskeln und Beckenboden müssen bei jedem Atemzug dagegen halten. Solltest du eine Blasenschwäche und/oder Organsenkungen haben, kann (nichts muss) die Bauchatmung dein Problem verschlimmern. Beckenbodenfreundlicher ist in diesem Falle eine entspannte Atmung in den Brustkorb, der Bauch hebt sich hierbei auch ganz leicht, aber eben nicht so extrem. Bei der Brustkorbatmung, ich nenne es auch 360 Grad-Atmung, weitet der Brustkorb sich in alle Richtungen, d.h. zu den Seiten hin, vorne, hinten und oben unten. Stelle dir dabei einen Regenschirm vor der sich bei der Einatmung rundherum öffnet und sich wieder rundherum schließt. Ganz entspannt und ohne Stress.

 

Hallo Becken, hallo Beckenboden
Das knöcherne Becken hat verschiedene sehr gut ertastbare Stellen. Versuch es mal zu ertasten: Lass deine Finger den Beckenkamm entlang zu deinen zwei Darmbeinstacheln (Spina iliaca anterior superior  kurz SIAS) wandern, dann ertaste dein Schambein vorne und dein Kreuzbein (Sacrum) hinten und vielleicht findest du auch noch deine Sitzbeinhöcker weiter unten. So, jetzt bist du deinem Becken und Beckenboden schon ein ganzes Stück näher!
Nun zum Beckenboden: Wenn du mit deinem Beckenboden gar nichts anfangen kannst hilft es dir vielleicht auf  der Toilette mal den Urinstrahl anzuhalten (nur als Spürübung). Das ist ein Teil deines Beckenbodens. Vielleicht hilft es dir auch, dir vorzustellen zu saugst mit deiner Scheide eine Beere ein und irgendetwas anderes essbares und ziehst es immer tiefer in dich rein.  Solltest du männlich sein, stelle dir das gleiche vor, nur das du als Anfangspunkt dein Perineum, sprich deinen Damm (die Stelle zwischen Hoden und Anus) zum einziehen der Beere nutzt.

Du siehst es gibt einige Dinge, die du tun kannst um den Weg des gesünder werdens zu gehen. Du bist nicht machtlos. Natürlich geschieht nichts über Nacht, aber ist es nicht wunderbar zu wissen, das du noch sehr viel tun kannst?!

 

Wenn du zusätzlich dazu weiter Impulse möchtest und sofort deinen Beckenbodenglück in die eigene Hand nehmen willst, dann habe ich einen Vorschlag für dich:

Ich werde dir dabei helfen dein Körpergefühl aufs nächste Level zu bringen, mehr Körperkontrolle zu entwickeln – alles, was du dafür tun musst, ist auf diesen Link zu klicken und dich für ein Vorgespräch zu bewerben.

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Disclaimer: Dieser Blogpost ersetzt weder einen Arztbesuch, professionellen Rat noch stellt es eine Behandlungsempfehlung dar.

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